Bierfest2010


 

 

13. Fränkisches Bierfest

 

Schon wieder war ein Jahr vergangen und alle freuten sich auf unsere obligatorische Radtour zum 13. Fränkischen Bierfest auf die Nürnberger Burg. Wie jedes Jahr am Fronleichnam wollte man sich das ein oder andere fränkische Bierchen genehmigen. Da machte uns der Wettergott einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Am Donnerstagmorgen goss es wie aus Kübeln und machte eine Radtour unmöglich. Was also tun? Jetzt war guter Rat teuer. Um 08:30 Uhr der erste Anruf beim Kanzler. "Was mach mer denn etz?" "Keine Ahnung" kam die Antwort. So ging das bis um 10:00 Uhr. Anruf auf Anruf und keine Wetterbesserung in Sicht. Also das ganze Abblasen und einen gemütlichen Feiertag auf dem Sofa verbringen.

                 

Unser Kanzler schaute im 5 Minutentakt aus dem Fenster und beobachtete den Himmel. "Etzala wirds a weng heller" und schon schüttete es wieder in Strömen. Dann um 12:00 Uhr änderte sich die Wolkenfarbe von Dunkelgrau auf Hellgrau und unser Kanzler griff zum Telefon.

 

"Wie schauts aus habter Lust nu nei zu fahren"?

"Ja, no freili gemma mit".

"Fahr mer halt mit die Öffentlichen nei"!

"Also gut 14:00 Uhr Treffpunkt Burggraben".

"Wer geht denn alles mit"?

"Alle die Zugsacht hom".

Bei Schmuddelwetter  trafen sich dann 22Kessler auf dem Bierfest und sicherten sich gleich einen Platz unter den zahlreichen Schirmen um zumindest der Nässe von oben zu trotzen. Der innerlichen Feuchte konnte keiner entgehen, bei so einer Auswahl an verschiedenen Bieren. Ca. 100 verschiedene Sorten gab es zum probieren und man schickte sich an das auch zu tun. Jeder holte sich irgendwo ein Bier. Ob Dunkel oder Naturtrüb, Pils oder Weizen für jeden Geschmack war eins dabei.

 

  

Wer hätte das gedacht, dass bei so einem miesen Wetter doch noch ein so lustiger Tag werden würde. So nach dem 4-5 Bier störte auch niemanden mehr, dass es doch noch recht feucht von oben herunter kam. In alter Kesslermanier wurden weitere Schirme organisiert und so ein kleines Überdachtes Plätzchen geschaffen. So gegen 15:30 Uhr kam dann noch unser frisch verheiratetes Pärchen "Doris und David" die als einzige am Morgen um 10:00 Uhr Abfahrt bereit mit dem Fahrrad beim MTV warteten. Hut ab!

 

  

So saß man und trank man und sprach was und aß was und die Zeit verging rucki-zucki. Einige mussten am Abend noch zu "Rock im Park" während die anderen saßen und saßen und saßen. Noch ein Kellerbier oder noch ein Weizen?

 

 

So gegen 20:00 Uhr kroch dann so langsam die Kälte des Abends in die Knochen und man entschloß sich das Fest abzubrechen und den Heimweg anzutreten. Am letzten Stand verabschiedete sich unser "Otto" mit den Worten: "Kummt goud ham, ich drink etz nu ans. Dou spielt nu su a schäine Musik"! Als ob unsere Männer darauf gewartet hätten machten sie kehrt und zum Entsetzen unserer ausgekühlten Ladys bestellte man sich noch ein Bierchen. Ist halt so! Der Mensch ist ein Herdentier.

 

Danke OTTO

Danach gings aber wirklich heim. Da wars dann aber auch schon 22:00.

Bis nächstes Jahr. 

Dann hoffentlich mal wieder bei Sonnenschein.

KK

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Ach ja fast hätte ich`s noch vergessen. Am Samstag drauf war Sonnenschein und was lag näher als die Radtour nachzuholen. Gesagt, getan und so traf sich die Zirndorfer Fraktion um 13:00 Uhr im Zirndorfer Minigolf-Biergarten um sich für die bevorstehende Tour erstmal mit einem Kellerbier zu stärken. Dann durch den Wiesengrund nach Fürth zum MTV, wo weitere Radler dazu kamen. Gemeinsam radelten wir dann bei Sonnenschein nach Nürnberg. Dort angekommen trafen 5 weitere Kessler ein und wiederholten den Donnerstag bei strahlenden Sonnenschein.

 

Da konnte man dann auch so richtig die deftigen Schmankerl genießen, die das Fest so hergab. Brotzeitteller, Gegrilltes oder ne Fischsemmel, für jeden gab`s was leckeres. Dazu ein kühles Dunkles der Brauerei "Wiehtaler" (Herbstfahrt 2008) und es ging uns gut.

 

 

Bei so einem herrlichen Wetter war natürlich auch der Besucherandrang riesengroß. Wir hatten einen genialen Platz um die vorbei schlenderten Leute zu beobachten. So saß man wieder mal bis zum Abend. Ach ja unsere hübschen Damen hatten zum Teil ihren Obsttag. Sie tranken den ganzen Tag leckere Fruchtbowlen was bei diesen Temperaturen sehr heimtückisch wirken kann.

 

 

Am Abend dann der Aufbruch und man beschloß, dass die Strecke nach Hause in einem Stück zu fahren doch etwas zu lange dauern würde. Also musste ein Zwischenstopp eingelegt werden. Wie die letzten Jahre auch bog man in Höhe des Nürnberger Gefängnis ab und machte Halt in der "Lederer Kulturbrauerei". Dort gab`s noch ein letztes "Kroko" und dazu was anständiges zu essen.

 

  

Dazwischen liegen 50 Jahre! Macht aber nix!

Von der "Lederer" aus trennten sich dann die einzelnen Grüppchen. Unser Kanzler mit seiner Sabine radelten quer durch Nürnberg die 12 Km nach Stein, während sich unser "Walter" und unsere "Lisl" mit der U-Bahn auf den Heimweg machten. Der Gross radelte den selben Weg nach Hause.

Alle kamen gesund und mehr oder weniger munter Zuhause an.

Erwähnenswert wäre noch das auch in diesem Jahr wieder einige Anschläge auf unsere Radler verübt wurden. So wurde unser "Ralfi" während der Fahrt mit Papierschitzel aus einer Schleuder beschossen. Unsere jüngste "Sofia" wurde von einem Übersinnlichen Wesen vom Rad geholt. Beide hatten aber keinerlei Verletzungen davon getragen. Einzig die Kanzlerfrau hatte einen riesigen blauen Fleck. Als ihr in voller Fahrt die Kette raus sprang, prellte sie sich den Oberschenkel. Ist aber scho wieder gut!

Zwei Tage Bierfest und jedesmal war die Stimmung super!

Bis nächste Jahr!

KK

 

 

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