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Pfingstfahrt 2016

 

 

 

 

 

Da es für unseren Vergnügungsausschuss immer schwieriger wird geeignete und vor allem bezahlbare Hotels zu finden ging es 2016 wieder in den Schwarzwald. Dort wurden wir wie schon im letzten Jahr sehr herzlich vom Chef des Hotels persönlich begrüßt. Damit uns die ca. 5 stündige Fahrt durch den Freitags-Berufsverkehr nicht so langweilig wurde gab es wieder im halb-stündigen Wechsel flüssige oder feste Nahrung. Die Flüssige in Form von Bier, Sekt und diversen Kurzen und die feste Nahrung in Form von Stadtwurst, Gelbwurst, Gurken, Brot und allerlei süßen Gezeugs. Um dann auch im Takt zu bleiben gab es noch beim Aussteigen aus dem Bus ein Schnapserl vom Chef.  Dann der obligatorische Run zu den Koffern, an die Rezeption, in die Zimmer, unsere Selbstfahrer begrüßen und ehe man sich versah gab es das erste Bier im Speisesaal. Die meisten blieben dabei dem halb-stündigen Wechsel vom Bus treu.

 

                         

 

Dort gab es dann auch das gemeinsame Abendessen und im Anschluss das traditionelle Freitagssitzen. Viele Gespräche und einige Bier später war dann auch Schicht im Schacht. Ausruhen für den Samstag war angesagt. So hörte man wenn man ganz leise durch das Hotel schlenderte:

"Gute Nacht Heinerle" --- "Gute Nacht Schatzi"  oder "Schlaf gut Günter" --"Mach ich Irene" oder "Hab dich lieb" -- "Ich dich auch" oder einfach nur ein leises glückseliges Schnarchen.

 

Am Samstag ging es dann nach einem ordentlichen Frühstücks-Buffet ab in den Bus und ab Richtung Frankreich. Ziel war die schöne Stadt Colmar im Elsass. Die ca. 1 1/2 stündige Fahrt wurde uns durch eine eigens vom Hotel organisierte Fremdenführerin mit vielen Informationen verkürzt. Auch in Colmar wurde das ein oder andere Wissenswerte vermittelt. Angekommen musste die Truppe erst einmal ein paar Minuten im Bus verbringen, da es draußen wie aus Eimern goss. Aber wie heißt es so schön "Wenn Engel reisen" und so wurde das Wetter immer besser. Bei unserer kleinen Stadt-Rundfahrt mit einer Bimmel-Bahn regnete es noch ein paar Tropfen, danach wurde es immer trockener.

 

 

 

Dann konnte jeder wie er wollte die wunderschöne Altstadt von Colmar erkunden. Alte Fachwerkhäuser und Kirchen, schöne Geschäfte und unzählige Lokale mit leckeren Weinen und Flammkuchen ließen einem die Qual der Wahl. Gefallen hat es allen. Dieses Städtchen sollte man einmal im Leben besuchen. Schaut euch einfach die Bilder an.

 

 

 

 

 

 

Mehr Bilder gibt`s im Fotoalbum am Ende des Berichts

 

Nachdem alle wieder am Bus versammelt waren gab es leider noch eine unschöne Überraschung. Unserer "Schauer`s Marianne" wurde leider ihr Geldbeutel gestohlen. Passiert halt mal und war dann auch am Abend nimmer ganz so schlimm. Schade war, dass sich darin einige Andenken an ihren verstorbenen Mann befanden. Von Colmar ging es dann die Elsässer Weinstraße entlang Richtung Deutschland. In einem kleinen Städtchen (dessen Namen die Red. sich leider nicht merken konnte) wurde dann noch einmal ein Stopp eingelegt. Auch hier wunderschöne alte Häuser und kleine Gassen mit schnuckeligen Geschäften und auch einige Weinlokale. Das Wetter war mittlerweile Top also nix wie rein und ein Gläschen herrlichen Gewürztraminer oder Rose` genießen. Von dort ging es dann wieder ins Hotel.

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Hotel kurz frisch gemacht und runter zum Abendessen. Im Anschluss kam wieder ein Allein-Unterhalter mit Akkordeon der wie schon im letzten Jahr mehr durch seine Witze als durch seine musikalische Darbietung glänzte. Zur späteren Stunde wurden dann wie üblich einige Tische zusammen gerückt und die Hockenbleiber machten es sich noch ein paar Bierchen gemütlich

 

 

 

Für den Sonntag wurde wie üblich kein offizielles Programm von unserem Vergnügungsausschuss geplant. Jeder konnte machen was er wollte. Der Großteil unserer Truppe entschied sich für einen Spaziergang am Mühlenwanderweg. Dieser führte über eine Schapsbrennerei  bei der dann auch ein Stopp zur Schnapsprobe eingelegt wurde. Vom Hotel aus nach ca. 1/2 Stunde wurde diese bereits erreicht und sofort die Stube zur Verköstigung der verschiedensten Brände und Liköre angesteuert. Während einige wenige sich noch zierten am Vormittag bereits zu Schnäpseln probierten die meisten doch ein Paar edle Tropfen. Für den Schnapsbrenner hat sich das dann auch gelohnt. Fast jeder kaufte das ein oder andere Fläschchen. Service vom Brenner war, er lieferte alle Flaschen ins Hotel.

 

 

 

Abmarsch zum Schnaps - Mühlenwanderweg

 

 

 

Ankunft bei der Brennerei

 

 

 

Bei der Schnapsverkostung

 

 

 

Weiter geht`s zum Mühlenweg

 

Hätten wir gewusst, was uns auf dem nächsten 3 Km noch erwartet, hätten einige bestimmt etwas langsamer bei der Schnapsprobe agiert. Bereits nach 10min. Fußmarsch kamen wir an ein kleines Häuschen (nicht das was aus Pfefferkuchen fein gemacht war), an dem verschiedene Brände und Liköre und saubere Gläschen standen um von den vorbei laufenden probiert zu werden. Das ließ sich unser Kanzler nicht zweimal sagen und schenkte gleich mal 20 Stück ein. Für 1€ pro Stamperla eine tolle Sache. Im weiteren Verlauf unserer Wanderung kamen dann alle 10min. weitere Schnapshäuserl, die auch alle probiert wurden.

War ein gaaanz dolllller Wannnnderweeeeeg.......

 

 

 

 

 

Am Ende des Weges kam dann noch eine urige Kneipe wo Mann und Frau sich einige Promille weg egalisieren konnten indem feste Nahrung zugeführt wurde. Danach wackelten alle gesund und munter zum Hotel zurück.

 

 

 

 

Doch noch war das Ende der Schnäpslzeit nicht erreicht. Vom Hotel ging es mit dem Bus zu einer Mühle, wo es auch unser Abendessen gab. Wie schon im letzten Jahr gab es dort Vesperplatten, Bier und Apfelmost. Auch das Butter machen, Kerzen drehen und Garn spinnen wurde wieder gemacht, was zu allerlei Gelächter führte. Dazu gab es die "Brennende Hex", ein Schnaps der in einem brennenden Töpfchen serviert wurde. Aus Insider Kreisen wurde erfahren, dass einige Keßler bis zu zehn solcher Feuerwasser konsumierten und das nach etwa 10 Schnäpsen vom Wanderweg. Saubere Leistung.

 

 

 

 

 

Vesperplatten

 

Brennende Hex & Eierlikör

 

Zurück im Hotel wurden noch einige Absacker-Biere an der Bar vernichtet. Überraschend war das einige Dauerhocker sich nicht mehr daran beteiligen konnten. Vermutlich mussten sie dem übermäßigen Schnapserln Tribut zollen.

 

Am Montag nach dem Frühstück ging es dann wieder gen Heimat. Dazwischen noch eine Einkehr zum Mittagessen und gegen 17:30 Uhr waren wieder alle wohlbehalten zu Hause.

 

 

Tolle Pfingstfahrt die wieder einmal super gut von unserem Vergnügungsausschuss organisiert wurde.

 

Im nächsten Jahr geht es wieder mal nach Österreich.

 

Mehr Bilder gibt`s hier.

 

Bilder

 

 

 

KK

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