Pfingstfahrt 2018


 

 

Pfingsten 2018

 

 

 

Tag 1 (Freitag) Anreise

 

 

Vom 18. - 21.Mai hieß es wieder Koffer packen und mit dem Bus der Fa. Steidl in Richtung Süden aufbrechen. Ziel war der Wagrainer Hof in Österreich, wo wir schon einmal unsere Pfingstfahrt verbringen durften. Mittlerweile wurde das Hotel erweitert und hat nun 4*. Schöne geräumige Zimmer, einen Wellnesbereich, Bierbar und eine tolle Sky-Bar standen den ca. 60 mitgereisten Kesslern zur Verfügung. Auch das Wetter spielte hervorragend mit und so stand einem schönen Pfingst-Wochenende nix im Wege. Der Bus startete wie bereits die letzten Jahre auch pünktlich am Freitag um 12:00 Uhr um dann auch gleich auf der Süd-West-Tangente im Stau zu stehen. Leider nicht der einzige an diesem Freitag. So dauerte die Fahrt dann auch ca. 7 Std. Überbrückt wurde die lange Fahrt mit diversen alkoholischen Getränken und Naschereien im Minutentakt. Für den Untergrund sorgte unser Vergnügungsausschuss wieder mit Stadtwurst, Gurken und frischen Brot was während der Fahrt gereicht wurde.

Im Hotel dann endlich angekommen wurden schnell die Zimmer verteilt und die bereits mit eigenen Pkw angereisten Kessler begrüßt. Dann gings auch schon in den Speisesaal wo es noch für alle ein Abendessen gab. Danach wurde in der People Z - Bar noch das ein oder andere Kaltgetränk vernichtet.

 

Tag 2 (Samstag)

 

Bereits um 7.30 Uhr wurde das sehr reichhaltige Frühstücksbuffet eröffnet und der Mitarbeiter am Herd produzierte ohne Pause allerlei Versionen an Omeletten. Bei idealem Wanderwetter versammelte sich um etwa 10.30 Uhr eine größere Wandergruppe zu einer Trekkingtour hinauf auf den Floitensberg. Dort wollte man in der Jausenstation

Grub busfahrenden PMK-Ausflügler um die Mittagszeit treffen. Der Weg dorthin war für die Wanderer schon etwas mühsam, weil die Straße relativ steil nach oben ging. Aber letztendlich schafften alle die rund einstündige Wanderung und waren glücklich ausgepowert und verschwitzt. Die „Busmitfahrer“, allesamt gehunfähige, aber auch gehunwillige Mitglieder, kamen dann auch oben an. Die Gruber-Wirtsleute waren auch auf „zack“ und kredenzten fix ihre berühmten Fleischkrapfen mit Sauerkraut oder einen Kaiserschmarrn an.

Nach dem Mittagessen untermalte ein Harmonika-Spieler mit netten Liadln die trinkende und feiernde Gesellschaft. Relativ viele Schnapsrunden ließen den Gruberwirt natürlich sehr erfreuen. Aufgrund dessen erzählte er dann auch den einen oder anderen Witz. Es dauerte nicht lange und unser Robert Hofmann – ja, der „Roooobert“ – stieg in den Witzewettbewerb ein. Jedoch waren Roberts „Begebenheiten“ nicht immer ganz jugendfrei und unsere Kinder und

Jugendlichen mussten weghören. Vielleicht wäre es auch für manchem Erwachsenen besser gewesen, einfach wegzuhören, um das eigene „Kopfkino“ nicht unnötig mit 90-jährigen Frauen zu strapazieren.

Gegen 16 Uhr war dann der schöne Nachmittag beim Gruberbauer auch schon wieder Geschichte und die immer noch belustigten Besucher starteten zurück nach unten, ins schöne Wagrain. Die gehunfähigen mit dem Bus und die Wanderer halt zu Fuß. Den Nachmittag ließen dann einige auf der tollen Sky-Bar bei inklusivem Wein, Kaffee oder Bier ausklingen.

 

   

 

   

 

   


Um 19 Uhr stand dann wieder Abendessen im großen Speisesaal auf dem Programm. Die freundlichen Bedienungen des Wagrainerhofs schafften die morgens bereits vorbestellten Speisen schnell und zielsicher an den jeweiligen „Hungerort“. Bis auf zwei Reiseteilnehmer, Hermann Schwab und Christian Keßler, erhielten alle ihr Essenswünsche. Die beiden leider nicht, weil sie es fertigbrachten, das ausgewählte Essen nicht auf dem Papier der

Speisekarte anzukreuzen, sondern außen auf den Plastikumschlag. Sozusagen ein Kreuz für die Ewigkeit! 😊

Aber nach einigem Schmunzeln erhielten unsere beiden Schiri-Oldies dann auch noch ihr gewünschtes Essen.

 

         

 

 

Nach dem Abendessen begab man sich in das Jägerstüberl, um gemeinsam den wirklich erlebnisreichen

Tag zu feiern und unseren Amiboum, den Campbells Ralph „Happy Birthday“ zu singen, obwohl er gar nicht Geburtstag hatte. Übrigens nicht nur einmal! Günther Wagner, (88), Ehrenpräsident auf Lebenszeit, fand seine

verloren geglaubten Lebensgeister und hielt endlich mal wieder eine typische Günther-Wagner-Rede und erntete dafür großen Beifall. Anschließend wurden die Schnaps-Abo’s bei den Bedienungen geordert. So erwartete Mann und Frau jede Viertelstunde eine neue volle Ladung anhand eines 20-gläsriges Geistreich-Willi/Marillen-Tablett. Und siehe da, tatsächlich kamen diese Tabletts mit dem hochprozentigen Inhalt punktgenau und viertelstündlich an. Bis die ersten deswegen zu Bett gingen (mussten). Die anderen (nicht wenige) versammelten sich danach in der      „People Z“ beim Fred zum Absacker – ähämm – Absacken, aber auch zum Tanzen!

 

      

 

 

     

 

 

Tag 3 (Sonntag)

 

Wie Tag 1 + 2 … tolles Frühstück. Um 10 Uhr startete der Steidlbus in Richtung Kleinarl mit den meisten Reiseteilnehmern an Board. Einige wurden dabei in Kleinarl aus dem Bus „geworfen“, um dann ohne navigatorischer Hilfsmittel den traumhaft schönen Jägersee zu erwandern. Alle (ohne Ausnahme) kamen „überraschend“ dort auch an! Nach einem stärkenden Mittagessen in der Jägerseehütte wollten dann die meisten einen neu entstandenen Murensee erkunden. Anderen waren Panorama, Regen und Wind völlig egal und kartelten lieber einen „Dreck rauf und runter“ und wiederum andere kreisten um den romantischen Jägersee herum und fütterten die eleganten Schwäne. Jedenfalls traf man sich um 17h wieder zur Heimfahrt vor dem Steidlbus.

Beim Warten im Seeseiten-Biergarten direkt an der Jägerseehütte kam es dann zu einem schweren und nassen Malheur, deren Auslöser scheinbar die Sprecherin des Vergnügungsausschusses war. Just in dem Moment, als die Hüttenbedienung ein Tablett voll Getränke servieren wollte, deutete unsere Heidi Moser in Richtung Jägersee und

touchierte dabei so unglücklich das Tablett, dass der komplette und volle Inhalt der Gläser über den Kopf und auch über die neu und teuer gestylten eleganten Paschenkopf unserer Ursula „Uschi“ Hildner verschüttet wurde.          Alles „padscherdnass“! Einige (uns bekannte) Biergartengäste wälzelten sich deswegen fast vor Lachen auf dem Boden und waren aber trotzdem sehr enttäuscht, dass sie das Foto- Handy nicht bereit hatten. Sehr enttäuschend war die Reaktion der Dirndl-gekleideten Bedienung, die keine Anstalten zeigte, deswegen neue Getränke ohne Kosten zu bringen. Nach der Heimkehr vom Jägersee-Ausflug trafen sich die meisten wieder in die Sky-Bar.

Außer unsere Uschi, die fönte …!

 

  

 

Nach dem Abendessen wurde ein kleiner spontaner Kameradschaftsabend mit Live-Musik – natürlich von

unserem Kanzler Heinzi Voit – veranstaltet.

 

 

 

Der Uralt-Keßler-Song
„Einst ging ich die Straße auf und ab, mit dem schönsten Maderl an der Hand …und die Hände gingen so ….“

wurde ausgebuddelt und lautstark mitgeträllert. Christian Keßler, unser 92-jähriges Gründungs- und

Ehrenmitglied hielt eine spontane Rede ohne jeglichem Manuskript und begrüßte dabei unser jüngstes PMK-Mitglied, Lena Vitzethum (6) in unseren Reihen. Nach etlichen Tabletts mit Willi- und Marillenschnaps wurde von unserem Musikkanzler ein Wunschkonzert angesagt. Einfach eine Zahl zwischen 1 und 400 rufen und schon wurde der Song, der unter dieser Nummer auf dem Textcomputer gespeichert wurde gespielt.

Nachdem die ALL-INKLUSIV-Getränkelieferungen pünktlich um 23 Uhr eingestellt wurden, begab sich ein großer Teil der Gäste kurz vor Mitternacht zu einer Geburtstagsüberraschung in den zweiten Stock, zum Hotel-Zimmer Nummer 207. Dort schlummerte nämlich schon seit geraumer Zeit unsere Erika Weiß ihrem Geburtstag entgegen.

Pünktlich um Mitternacht wurde dann lautstark das „Happy Birthday“ vor Zimmer Nummer 207 geträllert, was

zudem bestimmt große „Freude“ bei allen schlafenden Gästen des zweiten Hotel-Stockwerks erzeugt hatte.

Als sich am Ende des Geburtstagsständchen immer noch nicht das Geburtstagstürchen öffnete, musste die „MP“ ran. Mit einem sehr robusten Klopfen an die Zimmertüre - das jetzt auch den letzten noch schlafenden Hotelgast geweckt haben musste - wurde sehr aktiv um das Öffnen der Zimmertüre „gebeten“. Aber auch das Klopfen bewegte unser Geburtstagskind nicht, ihr Geburtstagsschläfchen zu beenden. OK, dann halt sehr schade, aber was will man

machen. Die unerhörte Geburtstagsgesellschaft machte sich dann halt wieder auf ins „People Z“ zum weiterfeiern.

Bei Superstimmung wurde sogar getanzt. Spät, sehr spät, fast zu spät (3 Uhr) schlich man dann zu Bette.

 

     

 

Tag 4 (Montag) Heimreise

 

Super ausgiebiges Frühstück wie an allen vorherigen Tagen auch, aber bereits um 8.45 Uhr war Abfahrt des

Steidlbusses zur 30 Kilometer entfernten Burg Hohenwerfen. Viele übernächtigte Gesichter nahmen den Aufzug in

den Burgfried der ehemaligen erzbischöflichen Wehrburg, wo das lustige Burgfräulein bereits auf uns wartete, um uns die Burg Hohenwerfen zu zeigen. In einer sehr launigen Führung wurden Folterkammer, Kapelle, Verlies, Glockenturm, Zeughaus und Fürstenzimmer ausführlich erklärt und besichtigt. Danach ließ man die Geier über uns kreisen … aber nicht, weil wir nach Aas rochen, sondern weil wir zur Flugvorführung angemeldet waren. Seeadler, Habichte, Falken und Geier zeigten imposante Kunststückchen. Die Geier schmuggelten sich sogar von vielen unbemerkt unter die Zuseher und erschreckten immer wieder Kinder und Erwachsenen gleichmäßig. Dann kam natürlich Hunger auf und die Gruppe begab sich in die Burgschänke, wo ein vorbestelltes Mahl serviert wurde.

Danach war Schluss mit Burg und Vögeln, die Heimreise war angesagt. Nach einer ca. 5-stündigen Fahrt kamen alle Pfingstreisenden der PM Keßler vielleicht etwas müde, aber sicher in Fürth um 19 Uhr an.

 

   

 

                  

 

Resümee:

 

Das Hotel Wagrainerhof: Ein Highlight unserer 52-jährigen Pfingstausflugsgeschichte. Von den Zimmern, Hallenbad, Sky-Bar, PeopleZ-Bar über das Frühstück und Abendessen zu den grandiosen Servicekräften:

Alles tadellos und sehr wiederempfehlenswert.

Das erste Mal im Modus „ALLINKLUSIV“ war ein Erlebnis und wiederholbar.

Vielleicht hats zu etwas mehr Alkoholkonsum verleitet, aber egal …

Wir finden: ES WAR EINFACH TOLL UND PREISWERT!

Alle Ausflugsziele waren wieder sehr empfehlenswert und für jeden Teilnehmer auch erreichbar, egal in welcher körperlicher Fitness.

 

Nächstes Jahr geht’s übrigens nach Oberaudorf im

bayerischen Inntal …

 

DANKE SCHÖN

LIEBER VERGNÜGUNGS-AUSSCHUSS

 

        

😊

 

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EK

 

 

 

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