Viehscheid 2016


 

Viehscheid im Allgäu 2016

 

 

Mitte September verbrachten zwei Hand voll Keßler’s und zusätzlich noch
zwei Keßler-Sympathisanten ein verlängertesWochenende in der
Erlebnispension Sonnenhalde in Kierwang (Allgäu). Diese Pension wird von Keßler-Mitglied Michael Landerer – wie wir ja alle wissen – betrieben.
Vornehmliches Ziel der Gruppe war, am größten Viehscheid des Allgäu’s in
Gunzesried teilzunehmen. Selbstverständlich nicht als Vieh (obwohl die mitgereisten Damen in der Überzahl waren) sondern nur als Besucher!
Donnerstag war Anreisetag und gegen 18 Uhr waren alle in der Erlebnispension angekommen. Leider war angekündigt, dass das vorherrschende Hoch „Karl“, das in den letzten beiden Wochen für hochsommerliche Temperaturen sorgte, an
diesem Tage sein Ende finden würde. Starke Regenfälle und Kälte wurden
für das Viehscheid-Wochenende erwartet. Nicht gleich - aber später in der Nacht. Jeder wischte dann über seine WetterApp der Smartphones aber die Ablösung des „Karl‘s“ ließ trotzdem noch auf sich warten. Anm. der Redaktion: Wir hoffen, dass dies nicht die Rache der gleichnamigen PMK-Keßler-Familie war, weil diese an dem Wochenende verhindert waren und nicht mitreisen konnten.

Der Pensionsherr und Skilehrer Michael Landerer – übrigens ein
Organisations- und Delegiergenie vor dem Herrn – hatte für das gemeinschaftliche Grillen alles vorbereitet: Der Grill stand da und natürlich
reichlich an lecker Fleisch und Wurst - und die Grillkohle kam dann auch noch
rechtzeitig. Weil unser Mike „nur“ zwei Hände hatte, so seine Aussage, wurde unser Vizekanzler als Grilldompteur verdonnert. Alle wurden mehr als satt und geschmeckt hat es sogar auch. Das Völlegefühl wurde natürlich mit einigen Schnapsrunden bekämpft. Nicht nur im Wein liegt also die Wahrheit – sondern auch das eine oder andere Bierchen und Schnapserl soll das Züngerl lockerer werden lassen. So erklärte unsere Schatzmeisterin Angelika Krauß, dass die Erlebnispension Sonnenhalde nach den bekannten „Fu-Sching“-Regeln eingerichtet sei. „Aha“! Danach kam man irgendwie vom
Gurkenschäler auf Intim-Rasiergeräte. Die bekannte und langjähriges Keßler-
Mitglied, Karola Wörner, deren Hobby – wie man hörte - das Putzen sein soll,
überwand nach vier Weizen und diversen Schnäpschen sogar ihre innere Schamgrenze und gab ihren sehr intimen Kommentar zum Rasierer ab. Sie erzählte frei weg von einer ihr bekannten Dame „Oben Sechzig – unten Lolita“.
Natürlich unter brüllendem Gelächter der Zuhörer.

 

 

Der Freitag


Nach einem ausgiebigen und reichhaltigen Frühstück am Freitagmorgen und der obligatorischen Vorabend- Nachbesprechung, fuhr die lustige Keßler-Truppe – geführt vom Mike – ins Gunzesrieder Tal, um den wunderschönen
Ostertal-Tobelweg zu erwandern. Widererwarten regnete es nicht und die Sonne ließ sich sogar das eine oder andere Mal blicken. Die Damen und Herren wanderten entlang von romantisch rauschenden Bächen und Wasserfällen und unsere Karola wurde von vermeintlichen „Ungeziefern“ gequält.
Bis an einem Pavillon eine allgemeine Wanderrast ausgerufen wurde. Dort
stand der Michel mit einer Kiste Vollkornsprudel, eine Flasche Enzianschnaps und ein größeres Teil delikater Bauchspeck (nicht der von Mike!) zur Verkostung bereit. Mit großem Vergnügen labten sich die Wanderer dann daran.

 

 

 

 

 

Gestärkt und zielbewusst, durchquerte der Trekkingtrupp im Anschluss noch etliche Schluchten auf schmalen Steigen und kam nach knapp einstündiger „Extremwanderung“ am Ziel in der Restauration „Kamineck“ an. Hier wurden die verbrauchten Salze anhand von flüssigen Energiegetränken wieder aufgeladen und weiter ging‘s zur Brotzeit in die Sennhütte „Gerstenbrändle“. Angekommen und hungrig! Brotzeitteller gegessen und den Durst auf verschiedenste Arten gestillt.
Ja, sogar mit Buttermilch! Danach kehrte man zurück in  die Erlebnispension
nach Kierwang.

 

 

 

 

Schnell vor dem Hüttenabend noch ein paar Minuten geruht und schon wurde wieder zur Abfahrt gerufen. Mittlerweile waren auch die Nachkömmlinge, Heidi und Karl Moser, in Kierwang angekommen. Im Autokonvoi gings dann bei strömenden Regen ins vier Kilometer entfernte Ofterschwang auf die „Wurzelhütte“ zum Peterle.

Unser Vizekanzler übernahm dabei mit seinem nagelneuen Allrad-Kuga den Transfer der Hüttenbesucher vom Parkplatz in Ofterschwang über eine steile und schlechte Wegstrecke nach oben bis zur Wurzelhütte.

Hier waren bereits uniformierte Bundeswehrreservisten am Essen und Trinken. Neben ein paar Oberfeldwebeln waren ausschließlich Offiziere (Hauptmann bis Oberst) da, was besonders unserem Ernst Keßler - als einzig anwesendes gedientes PMK Mitglied - sehr beeindruckte. Er kommentierte dies so: „Das war schon ein merkwürdiges Gefühl! Früher in der Bundeswehr bin ich von solchen nur „zammgschissn“ worden und jetzt gibt mir ein Oberst sogar freundlich die Hand!“
Nach und nach wurden die Plätze von den Keßler’s eingenommen und sich
auch reichlich am Bayerischen Büffet bedient. Da durften ein paar Schnapsskier
natürlich auch nicht fehlen. Nachdem den Bundeswehrlern der Zapfenstreich geblasen wurde und sie abwärts ins Tal marschieren mussten, packte unser Kanzler, Karl-Heinz Voit, seine Gitarre aus und bespielte uns – passend zur Gegend – mit tollen Liedern, wie „Country Roads“ usw.

Um 1 Uhr nachts war man dann auch müde und die Zeit des Aufbruchs war
gekommen.

 

                                                                   Schnaps-Skier                                                                                 Kanzler

 

Der Samstag


Nach einer kurzen Nachtruhe und stärkendem Frühstück ging‘s am Samstag bereits um 8 Uhr in Richtung Blaichach-Bihlerdorf. Dort stieg die Truppe in einen Omnibus um, der direkt ins Viehscheid-Zielgebiet steuerte.
Vor der Käserei in Gunzesried stießen dann noch Martina Link & Roland Erdel
zu uns und wurden mit einem großen „Hallo“ begrüßt. Roland verweilte nämlich zu dieser Zeit auf Kur am Starnberger See. Leider nieselte es leicht, während die
Gunzesrieder Blaskapelle das baldige Ankommen tausender Viecher ankündigte.
Nach kurzer Wartezeit war es dann soweit. Mit ohrenbetäubendem Lärm
wurden die, mit Schellen (!) behängten, Rindviecher durchs Dorf getrieben.
Ein wirklich sehens- und hörenswertes Schauspiel. Eine Alpe nach der ande

anderen brachten ihre Tiere ins Tal. Insgesamt über 1.500 Stück waren das, sagte man uns. Nachdem alle im Tal waren, wurde das Vieh von seinen Eigentümern in Tieranhänger geladen und abtransportiert. Der Keßler-Trupp schlenderte über die
Budenstraße mit dem Ziel Bierzelt, wo noch die eine oder andere Maß gestemmt wurde. Gegen 12 Uhr war der Gunzesrieder Viehscheid Geschichte, die Straßen
vollgeschissen und die Schar aus Franken zog es zurück nach Kierwang.

 

   

 

 

 


Dort machte man sich zu Fuß auf den Weg in den Bolsterlanger Ortsteil Sondersdorf. Als Wanderziel war das Wirtshaus Bolgentaler Bergbauernwirt (ehemals Tietz) auserkoren. Dorthin, wo im Jahre 2003 eine Keßler- Pfingstfahrt das Ziel war. Nach einer kleinen Stärkung stolzierte man den ganzen langen Weg wieder zurück nach Kierwang. Ohne dabei zu vergessen, Pferde zu füttern und Ziegen zu streicheln. Unser Kanzler weiß jetzt auch, dass Ziegen riechen!

 

Der Samstagabend wurde in der Erlebnispension nach dem Abendessen in fröhlich-geselliger Runde und – wie soll es schon anders sein – mit hochgeistigen
Gesprächen und Flüssigkeiten sowie mit viel Gelächter verbracht.

 

Nach dem Sonntagsfrühstück verabschiedeteman sich in Richtung Heimat
bzw. Stau oder in einen erweiterten Urlaub.


Ein durchwegs lustiges Gaudi-Wochenende
in sehr netter geselliger Runde.

 

EK

 

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Bilder

 

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