Weinabend in Sulzfeld 2016


 

Weinabend in Sulzfeld am Main

 

In Vino Veritas …
Ja, schon wieder was mit Wein und schon wieder Sulzfeld am Main!
Am 19./20. November trafen sich immerhin 26 Keßler-Mitglieder in dem romantischen Ort am Main, um in der
dortigen Luckert’schen Heckenwirtschaft ein lustiges gemeinsames Weinerlebnis zu begehen.
Alle (ohne Ausnahmen) übernachteten im Hotel-Gasthaus Stern, das übrigens nicht weit vom Luckert’schen Winzerhof entfernt ist. Die ersten waren bereits um 13 Uhr im Stern angekommen und nahmen gleich feste und delikate Magengrundlagen für den zu erwartenden harten Abend ein. Gegen 17.30 Uhr waren dann auch alle
anderen Weinisten angereist und hatten ihre – von Kanzler Karl-Heinz Voit - reservierten Zimmer bezogen.
Der „Stern-Chef“ muss uns wohl aus früheren Übernachtungen noch gekannt haben, weil er uns scheinbar

deswegen einen gewissen Vertrauensvorschuss einräumte. Neben dem Zimmerschlüssel übergab man uns
auch versehentlich einen Generalschlüssel, der für alle Zugänge ins Hotel und sogar in die Gaststube,
ermöglichte. Dies teilte uns jedenfalls die Stern-Chefin (seine Gattin) mit, weil sie sehr überrascht war, dass wir über
Türen kamen, die eigentlich für Gäste unzugänglich wären. Man muss an dieser Stelle auch erklären, dass das Hotel Stern recht verschachtelt ist und die Zimmer im Haupthaus und im Nebenhaus bzw. Gästehaus über verschiedene Wege zu erreichen sind. Aus diesem Grunde haben vorher ein paar Schlaue den Weg zum Zimmer im nüchternen Zustand testweise abgelaufen.

 

  

Im Stern zum Mittagessen

 

Die üblichen Frankenweine wurden geordert und als „Magentretzerle“
kamen Flammkuchen, Bratwürste mit Kraut, Wurst- und Käsebrote auf den Tisch.

„Prösterle hier – Prösterle da“, man kennt ja die gängigen Rituale eines feuchtfröhlichen Weinabends und
„Harald & Heinz“ spielten, sangen, spielten und sangen … Langsam aber sicher wurde sich dem gemeinschaftlichen Höchstpromillewert genähert. Ein leckerer Rotwein (Spätburgunder), erfreute dabei auch unseren Ernst, dem eigentlich die fränkischen Weine nicht so schmecken. Er nannte diesen deshalb bei seinen fünf Nachbestellungen (!) auch liebevoll wegen des Preises „Mindestlohnwein“ (6 € pro Schoppen). Aber: Er war seinen Preis durchaus wert!
Unsere Musiker (Harald & Heinz) spielten, sangen, spielten sangen … so fleißig, dass sogar das Beklatschen
am Ende eines Liedes sehr rasch erfolgen musste, weil schon der nächste Song angespielt wurde.
Die Stimmung war wirklich außerordentlich gut! Kein Wunder bei dem körperlichen Einsatz unserer Musiker!
Ein einziges kleines Manko war, dass bereits um 22.30 Uhr die Küche geschlossen wurde, obwohl eine der
Küchenfeen hinter der Theke stand und lustig bis zum Schluss mitträllerte und mitklatschte. Kein einziges Wurst oder
Käsebrot war zu bekommen, auch nicht im Tausch gegen einen leckeren „Witte-Lebkuchen“. Eigentlich
unverständlich, war doch das hübsche blonde Luckert-Töchterlein beim Bezahlen mehr als geschäftstüchtig.
Es wurde geschunkelt, gegrölt und nach gefühlten tausend Liedern war dann um 2 Uhr nachts die Feier in der
Luckert’schen Heckenwirtschaft auch schon wieder beendet.

 

  

 

  

 

  

 

Wer jetzt geglaubt hatte, das war’s, der wurde eines Besseren belehrt. Alle 26 Teilnehmer fanden sich nämlich nach dem 5-minütigen Spaziergang in der Gaststube des Stern’s wieder ein. Die Stern-Mitarbeiter hatten ihren Arbeitsplatz schon längst verlassen und auch vom Chef war nichts mehr zu sehen. Einzig die Schwandner’s und die Weißn’s, die in weiser Voraussicht zum „Gastraumbesetzen“ vorgeschickt wurden, saßen dort in lustiger Runde und begrüßten die ankommenden Weinliebhaber freudig. Hier übernahm dann Anna Dziuba das Wirtshaus-Zepter – als hätte sie niemals was anderes getan - und zapfte frische Kesselring-Pilse. Weil ja bekanntlich ein richtiges Pils
mehrere Minuten benötigt, belustigte in der Zwischenzeit unser Kanzler, Karl-Heinz Voit, mit Bodybuilding-
Posen die Gesellschaft. (Er wird’s vermutlich nicht mehr wissen). Nach insgesamt 30 gezapften nächtlichen Pils (!) und vielen „ernsthaften“ Gesprächen verschwanden dann die letzten Gäste gegen 4 Uhr in die Betten.

 

  

 

  


Am nächsten Morgen bzw. nach nur vier Stunden trafen sich die Weinfeierer schon wieder zum Frühstück und besprachen lustig nochmals das Erlebte.


Eine Ansichtskarte an Elke & Fritz Landleiter (Mitgliedskandidaten) wurde auch noch geschrieben und auch
möglicherweise verschickt! So sicher sind wir uns da nicht, weil die Karte irgendwie beim Frühstück liegen
geblieben ist. Wir werden sicher erfahren, ob sie angekommen ist!


Sehr lustig war es wieder einmal in Sulzfeld

EK

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