Weinwanderung 2018


 

 

 

Dreizehn Weinfreunde der PM Kessler kamen trotz angekündigten Regenschauern pünktlich um 09:45 Uhr zum Fürther Hbf. Normalerweise dauert so eine Zugfahrt von Fürth nach Ibsheim etwa 45-60min., nicht so an diesem Tag. Was unsere Weingeister auf der Fahrt erlebten war typisch Deutsche Bahn. Bei Burgfarnbach musste der Sonderzug auf offener Strecke einen ungeplanten Zwischenstopp einlegen. Grund dafür war das der voranfahrende ICE (der ja mit Strom fährt) stehen geblieben war, da es auf der Oberleitung kein Strom mehr gab. Nach ca. 30min. kam dann die Durchsage alles wieder frei und los ging`s. Ohne Zwischenfall bis Neustadt a.d. Aisch. Dort hielt der Zug an um weitere Weinwanderer aufzunehmen. Dann aber wieder eine Durchsage. "Alle Passagiere sollen bitte den Zug verlassen, dieser endet hier". Überall Verwirrung und Ratlosigkeit und so stiegen etliche Hundert Fahrgäste aus und standen am Bahnsteig. Eine Nachfrage bei der Bahn ergab, dass unser Zugführer ab Neustadt für einen anderen Zug eingeteilt wurde. Dieser Zug hatte eine höhere Priorität als unserer und so blieb dieser stehen. Der Sonderzug der von Neustadt nach Ibsheim bereit stand fuhr aber bereits vor 30 min. ab. Allerdings ohne irgendwelche Fahrgäste, wir hatten ja 30min. Verspätung. Also warten bis dieser Zug wieder von Ibsheim zurück kommt und dann ansteigen. Das dauerte ja nur ca. 35min. Dann schnell eingestiegen und freudig dem ersten Gläschen Wein entgegen gefiebert. Doch nix war`s erst mal. Die Durchsage lautete: "Wir warten hier noch ca. 30min. auf den nächsten Sonderzug aus Nürnberg". Von Neustadt nach Ibsheim ging es dann aber reibungslos. Mit fast 2 Stunden Verspätung gab es dann das lang ersehnte Frankenweinle und es sollte nicht das letzte werden.

 

 

Bereits unterhalb der Weinberge gab es kleine Probiergläser, was sich unsere Weinkenner nicht entgehen ließen. Dann der mühsame Aufstieg in die Weinberge und nach einem gemütlichen Plätzchen in einem der vielen Weinnester Ausschau halten. Jetzt kam uns die schlechte Wetterprognose zu Gute. Weniger Besucher als die letzten Jahre was gleichzeitig für mehr freie Tische sorgte. So wurden den ganzen Tag immer wieder freie Sitzgelegenheiten gefunden.

 

 

Das erste Weinnest

 

 

Unser "Kolla" brachte sofort einige kleine Brotzeiten um auch für die nötige Unterlage zu sorgen und so wurden Ruck-Zuck die ersten Flaschen "Rotling" vernichtet. Gestärkt ging`s weiter nach oben um sofort im nächsten Weinnest wieder Platz zu nehmen.

 

 

  

Das zweite Weinnest

 

Nach weiteren diversen Weinen und auch einigen Stückchen Kuchen ging`s weiter zur Nummer 3.

 

  

Das dritte Weinnest

 

Hier gab es auch richtige Handgemachte Küchle und dazu richtig Handgemachte Livemusik. Fünf Musiker wanderten von Tisch zu Tisch um lustige Mitsinglieder zum Besten zu geben. Dazu natürlich an guten Wein.

 

Dazwischen

Weinwandern

 

 

Letzte Station vor dem Abstieg war dann das Hauptnest wo immer bis zum Abend Livemusik gespielt wird. Hier stehen auch große Weinzelte und die Stimmung ist überragend.

 

  

Das letzte Weinnest

 

Danach machte man sich wieder gemeinsam auf den Heimweg. Mit dem 20:00 Uhr Sonderzug ging`s dann direkt nach Fürth und dieses Mal ohne Störungen.

 

 

 

Bis zum nächsten ersten Sonntag im Jahr 2019.

 

KK

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